Berg auf~~~Berg ab
Berg auf~~~Berg ab

                                                                                     Foto:  M. HESCHELER

 

Den Brunnenberglern verschlägt es die Sprache
Ministerpräsident Kretschmann zeichnet Chorführung mit Aachener Orden wider den tierischen Ernst aus (Artikel Schwäb. Zeitung vom 05.02.2018 von  Michael Hescheler)


SEMERENGA - Wenn es Berschultes August Dannegger und Di-rigent Fritz Kottmann die Sprache verschlägt, dann muss etwas passiert sein. Stammgast Winfried Kretschmann zieht zwei Or-den aus seiner Sakkotasche und würdigt den närrischen Witz seiner Fasnetsfreunde. Die Orden, die der Ministerpräsident verteilt, sind nicht irgendwelche Orden: Vor einigen Tagen er-hielt Kretschmann den Aachener Orden wider den tierischen Ernst für Humor und Menschlichkeit. Er sei aufgerufen, einige Orden an Menschen weiterzureichen, die sie verdient hätten, sagt der aus Laiz stammende Spitzenpolitiker. Am Samstag-abend im Sigmaringer Gasthaus Zoller-Hof gibt Kretschmann zwei Orden an den Brunnen-bergchor weiter und adelt damit die Fasnet, die die Bergler seit Jahrzehnten mit Freude und Tiefgang feiern. Kretschmann spricht von einer "hintersinnigen Fasnet": "Ihr habt den Orden verdient, weil ihr uns den Ernst nehmt."
       Die Brunnenbergfasnet ist seit Jahren ein Fixpunkt im Ter-minkalender des Spitzenpolitikers. Soweit das für einen Men-schen seines Formats möglich ist, hält sich Kretschmann im Zoller-Hof im Hintergrund. Er schweigt und genießt die Brun-nenbergfasnet. Doch am Samstag ist einiges anders: Statt sei-nes blauen Umhangs trägt Kretschmann Sakko, weißes Hamd und die Elferratsmütze, die er bei der Sitzung des Aachener Kar-nevalsvereins bekommen hat. Das dies einen tieferen Sinn hat, denkt noch keiner, als Kretschmann den Zoller-Hof betritt.
       Vor der letzten Nummer plötzlich Aufregung: Der Minister-präsident will etwas sagen, ruft Kottmann seinen Chormitglie-dern zu. Er weiß in diesem Moment noch nicht, was Kretsch-mann vor hat. Kretschmanns Laudatio gleicht einer Büttenrede. Den Aachener Orden hätten so "Vollhumoristen" wie Markus Söder, Edmund Stoiber und Christian Lindner bekommen. Dem früheren Soldaten Kottmann ruft er zu: "Soldat sein ist ein ernster Beruf. Du wärst besser in die Politik gegangen. Da ist es jeden Tag lustig, besonders wenn man mit der CDU regiert." Einen Seitenhieb hat er auch für August Dannegger parat: Ziel eines Zimmermanns sei nicht den Dachstuhl aufzurichten, sondern vielmehr das Richtfest zu feiern.


Bergschultes alles andere als zimperlich


Wer austeilt, der muss auch einstecken können, denkt Dann-egger wohl in die-sem Moment: Der Bergschultes ist alles ande-re als zimperlich. Stadtführer Struppi, ein früherer Lehrer, ärgert er so: "Es ist gut, dass du in Rente bist, dann kann unseren Enkeln nichts mehr passieren." Sein Fett weg bekommt Ex-Landrat Dirk Gaerte, der bei der Konstanzer Fernsehfasnet im Bild auftauchte: "Du warst nicht bei der Sache. Regine (seine Ehefrau) musste dir sagen, wann Applaus angesagt war."
        Würde man den Applaus bei der Brunnenbergfasnet mes-sen, dann wäre Johannes Barth ein Kandidat fürs Treppchen. Unter der Überschrift "s´isch nemme des" bricht er eine Lanze für die Senioren. Barth singt seine Gedanken und er singt auf eine - im Schwäbischen würde man sagen -  knitze Art. Kost-probe: "Statt nachts durch fremde Betten flitzen, musst du früh beim Doktor sitzen." Dem Publikum gefällt sein feinsinniger Humor.
       Passend leiten die "Drei vom Berg" über und beschreiben die Brunnenbergfasnet als "Vorgeschmack auf den Himmel". Warum? Die Führungscrew habe die besten Plätze, um sie he-rum säßen lauter gute Seelen und der himmlische Chor singe bis in alle Ewigkeit. Gulle Dannegger, Peter Fersch und Ludwig Zirlewagen sparen nicht mit Selbstkritik, als es um die Ausflüge des Chors geht: "Uns zu führen, ist eine Zumutung. Man sollte  einige Mitglieder im Hotelzimmer einsperren."


"Die Landrätin im grünen Stoff und mit einer Kalschnikow", sagen die Bergrebellen über die Teilnehmer einer fürstlichen Jagd.


Eine fürstliche Jagd inszenieren die Bergrebellen Ingo Ponti und Werner Müller: Einen Lachanfall lösen bei vielen Gästen allein schon Pontis Versuche aus, mit dem Posthorn auf die Jagd ein-zustimmen. Auf Einladung der Krankenhauschefin versammelt sich die Prominenz. Unter ihnen der Bürgermeister mit E-Bike und Radler-Loden und die "Landrätin im grünen Stoff mit Kalaschnikow". Am Ende der Jagd: Der Hirsch wälzt sich im Radler-Loden am Boden und die Jagdmeute liegt im Kranken-haus darnieder. Nicht nur die Bergrebellen, sondern auch die Besucher  lachen sich ins Fäustchen.


        Fertigmachen zum Finale: "Jetzt ist es nicht einfach, die Kurve zu kriegen", sagt Fritz Kottmann mit dem Aachener Orden um den Hals, als er die Sprache wiedergefunden hatte. Der Brunnenbergchor widmet seinen letzten Programmpunkt der anwesenden Prominenz. Stefanie Bürkle wird der Ministerprä-sidentenposten angedichtet, laut Solistin Bärbel Kottmann hat der Bürgermeister Thomas Schärer die Wahl am 01. Juli schon gewonnen und das schwarze Sigmaringen beklatscht ein Lob-lied auf den Ministerpräsidenten. Nachdenkliche Töne schlägt der Chor an, als es um die Zukunft des Gasthauses Zoller-Hof geht, das umgebaut werden soll: "Wir sehen uns, so wie es aussieht, mit Sicherheit vielleicht im nächsten Jahr wieder."
Winfried Kretschmann und die 130 Gäste würden sofort wieder-kommen. Die Frage ist nur, wohin.

 

Das gab´s auch noch

Die weiteren Programmpunkte der Brunnenbergfasnet:

Werner Stroppel beginnt den Abend traditionell mit seinem Stadtrundgang. Seine Verse über die Kürassiere schrieb er nach dem Zeitungsartikel vom Samstagmorgen noch einmal um. Mathtias Dannegger erzählte eine wahre Geschichte aus dem Paradies. Fritz und Roswitha Schulz hatten für ihren Tanz der Strauße einige Mitarbeiterinnen aus der Zahnarztpraxis mitge-bracht. Als einzig verbliebener Junger Wilder erzählte Franz Kernler aus seinem Leben und von seinen Gästen

 

Ergänzung des Homepage-Verfassers:

Frank Boos heizte die Stimmung im Saal an, begleitete den Brunnenbergchor musikalisch durch den Abend und sorgte nach dem Ende des Programms für den notwendigen Schwung auf der Tanzfläche.
 

 

 

 

 

 

 

                                                                                         Fotos: MICHAEL HESCHELER

Jahresabschluss des Brunnenbergchors im „Zoller-Hof“

 

Traditionell hat der Brunnenbergchor im Dezember  seinen Jahresabschluss mit Jahresrückblick, Genuss und Gesang gefeiert. Dabei sammelte der Chor eine Spende für das Hilfsprojekt "Mariphil Kinderdorf".

 

"Gulle“ August Dannegger begrüßte nach einem Lied zum Auftakt die Chormitglieder und zog für das Jahr 2017 eine positive Bilanz. Er dankte Chorleiter Fritz Kottmann für seine Geduld und Ausdauer mit den Sängern und überreichte ihm ein Geschenk. Danach ergriff der Chorleiter das Wort und sprach die einzelnen Ereignisse 2017 wie die Fasnet, die Maiandacht in der Josefskapelle, das Singen im Josefinen-stift und den Jahresausflug ins Nördlinger Ries an. Er bedankte sich bei allen für den Probenbesuch, mahnte aber trotz fleißiger Teilnahme bei wenigen eine bessere Beteiligung an. Die anstehende Brunnenberg-Fasnet war danach das wichtigsteThema.         

Fritz Kottmann übernahm anschließend die Wahl  des Vorstandes, der komplett in seinem Amt bestätigt wurde; neu gewählt wurde nur Erich Schwer als „Frauenbeauftragter“ als Nachfolger von Ludwig Pfeffer. Zum Abschluss des offiziellen Teils wurde auf  Vorschlag von August Dannegger eine Spende von 120 Euro für das Hilfsprojekt „Mariphil Kinderdorf“ gesammelt. Er übergab den Betrag später an die Botschaf-terin des Hilfsprojekts, Gerlinde Kretschmann.

Danach begann der gemütliche Teil mit Gesang, Schlachtplatte und Durstlöschern.

 

 

Brunnenbergchor erkundet das Nördlinger Ries und das Leben und Wirken des Neandertalers im Archäopark Vogelherd im Lonetal

 

Vom 18. 10 – 20. 10. 2017 war der Brunnenbergchor mal wieder in eigener Sache unterwegs: Der traditionelle Jah-resausflug der Brunnenbergler führte in diesem Jahr in die Region der Romantischen Straße, Schwerpunkt die Erdgeschichte in der Region um Nördlingen.

 

Die Sänger mussten dieses Mal fast in der Nacht aufstehen, wollten sie noch ein gemütliches Frühstück genießen. Abfahrt war nämlich auf 08.00 Uhr am Brunnen festgelegt. Die verabre-dete Führung um 11.00 Uhr im Kloster Neresheim durfte nicht versäumt werden. Die Benediktinerabtei Neresheim liegt unweit von Nördlingen und gehört zur Beuroner Benediktinerkongrega-tion. Die im Jahre 1792 fertiggestellte Abteikirche lässt jeden Besucher  beim Betreten staunend innehalten. Die großartige Architektur Balthasar Neumanns, der die Fertigstellung nicht mehr erlebte, und die von Martin Knödler mit großer Farbkraft geschaffenen Kuppelfresken harmonieren störungsfrei mit den zurückhaltenden Stuckarbeiten und der klassizistischen Innen-ausstattung. Es machte Spass,, Frau Mettenleiter bei der Füh-rung zuzuhören. Zum Abschluss sang der Chor zwei bekannte Marienlieder. Chorleiter Fritz Kottmann und die  Sänger waren von der großartigen Akkustik des Kirchenraums überwältigt, hallte doch jeder Ton bis zu acht Sekunden nach. Der Besuch der Klostergaststätte rundete das Erlebte ab. Kurz darauf konnte der Chor seine Unterkunft im Hotel „Goldene Rose“ in Nörd-lingen beziehen. Das anschließende gemütliche Beisammensein endete erst spät in der Nacht.

 

 

Beim Frühstück am nächsten Morgen hatte Fritz Schulz eine schöne Überraschung parat: Er war mit der kleinen Marla-Elina zum ersten Mal Opa geworden. Den Sängern versprach er für den abendlichen Ausklang „Getränke frei für alle“. Erst einmal hatten die Sänger aber einen anstrengenden Tag vor sich: Die ehemals freie Reichsstadt Nördlingen an der Romantischen Straße galt es zu entdecken. Die heutige Große Kreisstadt liegt im sog. Nördlinger Ries, einem vor 40 000 Jahren durch eine kosmische Katastrophe entstandenen Krater. Frau Braun, die Stadtführerin, schilderte sehr anschaulich die Stadtgeschichte und führte die Sänger zu den interessantesten Ecken. Funde belegen, dass das heutige Ortsgebiet bereits ca. 10 000 Jahre vor Chr. besiedelt war. Im 6. Und 7. Jahrhundert lässt sich eine alemannische Besiedlung nachweisen. „Nordilinga“ wurde im Jahr 898 zum ersten Mal urkundlich als karolingischer Königs-hof erwähnt. 1215 erhielt Nördlingen von Kaiser Friedrich II. die Stadtrechte und wurde Reichsstadt. Nach einem großen Brand 1238 und dem Wiederaufbau wurde 1327 der noch heute beste-hende ca. drei Kilometer lange Wehrgang gebaut. 1427 – 1505 wurde die heutige evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Georg errichtet. Der spätgotische Sakralbau aus dem beim Meteoriten-einschlag entstandenen Suevit, auch „Schwäbischer Stein“ genannt, mit dem weit sichtbaren Turm, dem „Daniel“, ist das Wahrzeichen der Stadt. Hier sang der Chor zum Abschluss der Besichtigung „Das Morgenrot“ und genoss  anschließend  noch die „Orgelmusik zur Marktzeit“.

Nach einer wohl verdienten Pause in der Brauerei-Gaststätte „Zum Fuchs“ brachte uns unser Busfahrer Franz zum nächsten Highlight : eine zweistündige Gelände-Exkursion im Nördlinger Ries. Vor 14,5 Millionen Jahren schlug hier ein Meteorit, ein Kilo-meter im Durchmesser, mit über 70 000 km/h auf der Albhoch-fläche ein. Es entstand ein Krater mit einem Durchmesser von ca. 25 km. Beim Einschlag entstand ein Druck von mehreren Millionen bar und eine Temperatur von über 20 000 °C. Der Meteorit und Gesteinsmassen wurden verdampft, eine Druck-welle raste mit Übeschall in die Tiefe und führte zu Hochdruck-mineralien wie Coesit, Stishovit und Diamant. Gleichzeitig schoss eine heiße Glutwolke über dem entstandenen Krater in die Atmosphäre. Nach wenigen Minuten fiel die Glutwolke in sich zusammen und lagerte sich als heiße, mehrere 100 m hohe Gesteinsmasse, dem sog. Suevit, auf dem Kraterboden ab. Die Größe des Kraters ist noch heute von einem erhöhten Stand sehr deutlich durch die am Kraterrand gelegene Hügelkette zu erkennen. Nördlingens mittelalterlicher Stadtkern mit der rund-um begehbaren Stadtmauer, der Kirchturm „Daniel“, von dem nach wie vor jeden Abend der Türmer seinen Wächterruf „So, G`sell, so“ ruft und das lebendige Eintauchen in die Erdge-schichte hatten bei den Sängern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.  Nach dem anstrengenden Tagespensum freuten sich alle auf den gemeinsamen Abend im „Wengers Brettl“ –  Getränke frei, Genuss und Gesang bis nach Mitternacht.

 

Am Sonntag hieß es nach dem Frühstück Abschied nehmen von Nördlingen. Die gestressten Sänger konnten sich auf der Heim-fahrt auf einen gemütlicheren Tag freuen: Ein Stopp in Dillingen an der Donau, ein Spaziergang durch die heutige Große Kreis-stadt, deren Ursprünge auch auf eine alemannische Siedlung zurückzuverfolgen ist. Die späteren Grafen von Dillingen ließen sich im 10. Jahrhundert im Donautal nieder, die Burg wurde zum Zentrum der heutigen Stadt. 973 erstmals urkundlich erwähnt, fiel Dillingen 1258 als Schenkung an das Hochstift Augsburg. Vor allem die beiden Kardinäle förderten als Stadtherren das Wachstum der Stadt. Kardinal Peter von Schaumberg baute die Burg zum spätgotischen Burgschloss um und richtete hier die Regierung des Hochstifts ein. Kardinal Otto Truchsess von Waldburg gründete 1549-1551 die Universität mit theologischem Schwerpunkt. 1563 wurde sie den Jesuiten übergeben. Bis zur Säkularisierung 1803 war Dillingen Residenzstadt der Fürst-bischöfe von Augsburg. 1803 fiel die Stadt an Bayern, die Uni-versität wurde in ein Lyzeum zur Ausbildung katholischer Theo-logen umgewandelt. 1923 entstand daraus die Philosophisch-Theologische Hochschule Dillingen. Die kreisfreie Stadt wurde 1972 zur Großen Kreisstadt.

Nach einem stärkenden Mittagessen im Gasthof  „Krone“ in Niederstotzingen stand der Besuch des Archäoparks Vogelherd bei Stetten ob Lonetal auf dem Programm. Seit den Ausgrabun-gen im Juli 1931 hatte sich die Stadt immer wieder mit den eis-zeitlichen Funden aus der Vogelherdhöhle befasst. Aber erst 2011 begann der Aufbau des Parks. Seit dem 01. Mai 2013 kön-nen die Besucher die Lebenswelt der Eiszeitjäger vor ca. 40 000 Jahren in einem Themenpark visuell und manuell erleben, so auch der Brunnenbergchor. Bei Ausgrabungen wurden 16 Figu-ren, Flöten und Schmuck gefunden; darunter u. a. ein Mammut und ein Höhlenlöwe aus Elfenbein, die beide im Informations-zentrum ausgestellt sind. Weitere Funde wie z. B. das Lonetal-Pferd befinden sich in der Universität Tübingen. Die einzigar-tigen Tierplastiken bestechen nicht nur durch ihre Ästhetik und ihre handwerkliche Perfektion, sie sind auch die ältesten figür-lichen Kunstwerke der Menschheit, überaus aufwändig gefer-tigte Kunstwerke. Beeindruckt vom Leben und Wirken des Nean-dertalers trat der Chor den Heimweg an, Franz kutschierte die Sänger sicher wie immer zum traditionellen Abschluss, dieses Mal ins „Rote Haus“ in Andelfingen. Dort hatten die Sänger des Brunnenbergchors die Möglichkeit, im Gespräch das anstren-gende, ereignisreiche und interessante Programm, das Ludwig Zirlewagen wieder mal hervorragend geplant hatte, Revue passieren zu lassen. Es war wieder einmal ein wunderschönes Herrenwochenende.

 

    Brunnenbergchor auf dem Kraterrand des Nördlinger Ries, südlich von Nördlingen

Der Brunnenbergchor feierte im Oktober 2016 mit seinen  14 besonderen Geburtstagskindern in der Brauerei-Gaststätte „Zoller-Hof“

 

Unterhaltsame und lustige Beiträge von Chormitgliedern und der Chor selbst  sorgten an diesem Abend  für Kurzweil und lockere Stimmung bis weit in die Nacht.
 

Die Geburtstagskinder des Brunnenbergchors,  die in diesem Jahr einen halbrunden oder runden Geburtstag hatten oder noch haben, feierten mal wieder nach fünf Jahren mit dem gesamten Chor in geselliger Runde. Dazu waren sowohl die Ehefrauen und Partnerinnen als auch ehemalige Chormitglieder eingeladen. Die Geburtstagskinder, 1030 Jahre zusammen, hatten gemeinsam zu diesem Abend eingeladen. Der Saal der Brauerei-Gaststätte “Zollerhof“ war feierlich geschmückt.
 

Nach dem Sektempfang begrüßte Bergschultes August (Gulle) Dannegger die Gesellschaft, insbesondere Lothar Lieb, den ersten Dirigenten des Chors, und Erich Schneider aus Bingen, mit den Ehefrauen. Erich brachte seine 80 Lebensjahre mit und bohrte die Feier zur 1110 er - Feier auf. Zum Auftakt gratulierten sechs Chormitglieder gesanglich, mit einem Text von Ludwig Zirlewagen, den 14 Geburtstagskindern und wünschten alles Gute. Eine anschließende erste Gesangsrunde des gesamten Chors nutzte Chorleiter Fritz Kottmann und dankte Gundel und Gulle Dannegger für die jahrzehntelange Bereitschaft, im eigenen Haus den Probenraum zur Verfügung zu stellen. Er bedauerte zugleich, dass der Chor nach dem Dannegger´schen Umzug vom Brunnenberg runter in die Stadt ein neues Probelokal suchen musste.
 

Neben dem geselligen Beisammensein, dem leiblichen Wohl und guten Gesprächen sorgten den ganzen Abend einige Chormit- glieder, Johannes Barth, Ludwig Dennig mit Mara, Hansjörg Seibeld und Ludwig Zirlewagen mit humorvollen Textbeiträgen und Ingo Ponti, Werner Müller, Lothar Lieb und Werner Stroppel mit Gesangsbeiträgen für die nötige Kurzweil und eine ausge- assene Stimmung.
Zoller-Hof-Wirt Franz Kernler und Ehefrau Anne hatten für die Gesellschaft ein warmes Büffet gezaubert, das keine Wünsche offen ließ, für jeden Geschmack etwas parat hatte und damit wesentlich zu dem gelungenen Abend beitrug. Fritz Kottmann überreichte Wirtin Anne als Dank für die Vorbereitung und Organisation des Abends eine Orchidee.
Während des Abends bedankte sich Kottmann nochmals im Namen des Chors für die lange Unterstützung im eigenen Haus: bei Gundel Dannegger mit einem schönen Blumenstrauß und bei Gulle  mit einem Karton Wein.

 

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